Zeitzone Jahrgang 9 „Schwellen runter“

IMG_0909Die Zeitzone „Schwellen Runter“ soll den Schüler/innen zeigen, dass es Orte gibt, wo sie Hilfe bekommen oder auch wo sie wohnen können, wenn es grade schwierig ist oder auch nur ein Platz zum Treffen, wo man neue Freunde kennenlernen kann. Eine ganze Woche ging es für uns darum, Jugendtreffs- und Organisationen kennenzulernen und mithilfe eines Rollenspiels und/oder Plakats vorzustellen.

Die Woche davor wurden wir in Vierer- oder Fünfergruppen eingeteilt. Dann haben sich die Gruppen zusammengesetzt um abzustimmen, welche Organisationen (Pro Familia, KIDS Ostend, Jugendwohngruppe Sandweg, CVJM, Polizei-Jugendkoordination u.v.m. waren  Möglichkeiten, die an der Tafel aufgelistet waren.) wir besuchen wollen.

Florian und Daniel erzählen was in ihren Gruppen alles passiert ist.

 

Daniel, Sodalith: Meine Gruppe und ich sollten die Organisationen: Polizei Jugendkoordination  und Kids Ostend besuchen. Als erstes sind wir zur Polizei gegangen und haben mit einem Polizeibeamten gesprochen, der uns alle Fragen über die Jugendkoordination beantwortet hat. Er hat uns erklärt, dass es ausgebildete Beamte gibt, die mit den Kindern Bzw. Jugendlichen sprechen und helfen, dass sie dauerhaft keine Verbrechen begehen. Sie bieten auch Gespräche mit den Eltern und auch ohne an. Als nächstes gingen wir zum KIDS-Ostend. KIDS-Ostend ist eine Organisation, die Kindern und Jugendlichen einen Ort zum Spielen, Hausaufgaben machen und Chillen geben. Nach den Interviews mussten wir ein Rollenspiel und ein Plakat machen. Wir fanden, dass man besser über die Polizei ein Rollenspiel und über KIDS-Ostend ein Plakat machen könnte. Als wir fertig waren, trugen wir das Rollenspiel vor und machten im Flur mit allen anderen aus Sodalith ein Galerierundgang, wo man die anderen bewerten konnte. (Ein paar Wochen später haben wir unsere Einzelnote bekommen).

Florian, Obsidian: Wir entschieden uns für die Jugendwohngruppe Sandweg und den Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM)

Die Gruppen besprachen anschließend Organisatorische Sachen wie:

Wer bringt das Plakat mit?

Wer bringt Stifte/Schere/Kleber/Collageblock/buntes Papier?

Zu welche Organisation machen wir ein Rollenspiel, zu welcher ein Plakat?IMG_0914Danach war die Stunde vorbei und das Wochenende begannAm Montag begann dann schließlich die Projektwoche. Für meine Fünfergruppe ging es darum, das Interview für den CVJM, was für Dienstag terminiert war, vorzubereiten und erste Ideen für das Plakat zu sammeln. Für das Plakat stellten wir eine Skizze her, das allerdings im Vergleich mit demIMG_0908 Plakat Änderungen hatte

Auch sammelten wir erste Ideen für das Rollenspiel, wo wir die Jugendwohngruppe Sandweg vorstellten.

 

Am Dienstag hatten wir um 10:00 Uhr den Termin beim CVJM (Friedberger Landstraße 80). Dort begrüßte uns ein Mitarbeiter, den die Neunt- und Zehntklässler aus dem Café VIVA kennen.

Außerdem gab er jedem von uns eine Limonade aus, was die Gesprächsatmosphäre entspannen ließ.  Das Gespräch dauerte circa eine halbe Stunde. Wir nahmen es mit insgesamt 3 Handys auf.

 Der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) ist mit insgesamt über 58 Millionen Mitgliedern die weltweit größte Jugendorganisation. International ist die Bewegung unter dem englischen Namen Young Men’s Christian Association  (YMCA)  mit Sitz in Genf, Schweiz bekannt und im CVJM-Weltbund, zusammengeschlossen. In der Schweiz trägt er den Namen Cevi und ist ein Zusammenschluss des CVJM (hier für „Christlicher Verein Junger Männer“) mit demChristlichen Verein junger Frauen“. Der YMCA/CVJM  und wurde am 6. Juni 1844 in London von George Williams gegründet. Der CVJM organisiert in Frankfurt in den Ferien Freizeit-Veranstaltungen.

Nachdem das Interview vorbei war, gingen wir zurück in die Schule.

Mithilfe der Informationen nahm das Plakat schon Gestalt an. Wir schrieben erste kleine Stichpunkte auf das Plakat nieder. Zwei aus der Gruppe durften sich draußen in den Flur setzen und schrieben dort die wichtigsten Infos auf ein Blatt. Zeitgleich ging ein anderes Mitglied der Gruppe zum Foto Shop und druckten dort die Bilder vom Besuch beim CVJM aus. Als alle wieder zurück waren, kümmerten wir uns um das Plakat und um die Interviewfragen für die Jugendwohngruppe Sandweg. Wir hatten bis Schulschluss alle möglichen Interviewfragen gesammelt, was dazu führte dass wir uns am  …

Mittwoch auf das Plakat konzentrieren konnten. Wir waren um 10:00 Uhr pünktlich im Büro der Jugendwohngruppe Sandweg (Sandweg 18).

Die Jugendwohngruppe des vae (Verein Arbeit und Sozialhilfe e.V.) in Frankfurt-Bornheim umfasst vier Wohneinheiten mit 16 Belegplätzen. Jedem Jugendlichen steht ein Einzelzimmer zur Verfügung. Alle vier Etagen sind mit Wohnküche, Bad und WC ausgestattet. Des Weiteren gibt es zwei Gemeinschaftsräume mit integriertem Büro, einen Besprechungsraum sowie ein Lernzimmer, in dem die Jugendlichen an einem Computer arbeiten können.

Sie nehmen Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren auf. In begründeten Einzelfällen sind auch Abweichungen möglich.
Jugendliche und junge Erwachsene mit aktuellem Drogenkonsum und Gewaltproblematik können sie nicht aufnehmen. Die Aufnahme in die Wohngruppe erfolgt über den Allgemeinen Sozialdienst des Jugend- und Sozialamtes Frankfurt.

Angeboten wird eine AltersgemäßePersönlichkeitsentwicklung und –Stabilisierung, Entwicklung einer schulischen oder beruflichen Perspektive/Ausbildung, Entwicklung einer schulischen oder beruflichen Perspektive/Ausbildung,  Eigenständiger Umgang mit Behörden und im gesamten Leben,  Förderung eines eigenständigen Umgangs mit Geld (Schulden) , Bei Bedarf drei- bis sechsmonatige Nachbetreuung (nach dem Schulabschluss )

Dieses Interview ging rund 10 Minuten. Danach gingen wir zurück zur Schule und stellten das Plakat über den CVJM fertig, sodass wir uns am …

Donnerstag, voll und ganz auf das Rollenspiel konzentrieren konnten. Wir gingen alle auf den Innenhof unserer Schule und probten. Deswegen gibt es über diesen Tag nicht viel zu berichten, weshalb ich jetzt erzähle, was wir am…

Freitag, den letzten Tag der Projektwoche gemacht haben. Der Tag begann anfangs wie alle anderen in dieser Woche. Wir trugen in unsere Mappe ein, was wir heute vorhaben. Denn alle Gruppen  hatten noch den 1. Block, um wie wir zu Proben oder wie andere Gruppen ihr Plakat fertigzustellen. Im 2. Block haben alle Gruppen nacheinander  ihre Rollenspiele zu den verschiedenen Organisationen vor der Klasse vorgeführt. Nach jeder Vorstellung stellten die Lehrer uns mehrere Fragen:

Wieso habt ihr diese Organisation für das Rollenspiel ausgewählt?  (jede Gruppe besuchte nämlich zwei Organisationen)

Wie fühltet ihr euch in eurer Rolle? U.v.m.

Am Anfang des dritten Blocks ging ich zusammen mit ein paar anderen auf den Flur, um die Plakate von unserer Klasse aufzuhängen. Als wir fertig waren, sagten wir der Klasse Bescheid, nahmen unsere Projektmappe und einen Stift mit und bewerteten die Plakate mithilfe einer Checkliste.

Um 14:00 Uhr war die sogenannte „Gallery Tour“ vorbei, wir gingen in unseren Klassenraum zurück und die Klassenlehrer sammelten unsere Projektmappen ein. Damit endete unsere Projektwoche.

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