Sanctuary Frankfurt LAB

Wenn man an ein Theaterstück denkt, stellt man sich zunächst rote Vorhänge und viele Sitze vor.

In meisten Fällen ist es auch so, man geht ins Theater, zeigt die Karten vor und sieht sich das Schauspiel an. Nicht so im Frankfurt Lab, Eine großzügige Fläche bietet Künstlern Raum Darbietungen darzustellen bei denen man etwas mehr Platz braucht, das hat Sanctuary sehr gut ausgenutzt.   Das Schauspiel ist sozusagen eine begebahre “Ausstellung“ bei der man Leben von Flüchtlingen verfolgen kann, Für die Szenen wurden echte Schauspieler verwendet die nur die Aufgabe hatten still zu sitzen und einen anzustarren, was mit der dunklen Stimmung eine ziemlich echte Atmosphäre erzeugte. Die Darstellung hat verschiedene Räume, die zunächst mysteriös wirken aber mit der Zeit verständlicher wurden. In das Theater wurden wir in verschiedenen Gruppen eingelassen, damit nicht alle aufeinmal reingehen und die Atmosphäre zerstören. In den Szenen fühlte man sich als würde man selber im Stück involviert sein, auch Szenen in denen man warten musste fühlte man sich als wäre man mittendrin. Man konnte sich aus jeder Station im verschachtelten Labyrinth eine Geschichte machen. Über die Schauspieler konnte man am ender der Auststellungen in ihren Biographien mehr erfahren, für uns gab es aber noch ein Interview.

Wir durften zusammen mit einer anderen Schule aus Gießen Brett Baily befragen, den Regisseur vom Schauspiel.

Er erzählte uns, dass er die Umstände und Gedanken, die er im Stück durch seine Schauspieler verkörpert hatte, von Flüchtlingen aus Camps in Frankreich und Syrien hatte, Er war selbst vor Ort und sammelte, soviel er konnte.

Auch die Schauspieler gaben ihre Meinungen ab und sagten, dass sie es sehr mochten vor Schülern ihr Schauspiel zu vollführen, denn sie sind viel neugieriger, als Erwachsene die nur im Hintergrund stehen und vorsichtig beobachten.