Hybride Räume / Weltkulturen Museum

Gerne möchten wir nach unserem Projekt „Hybride Räume“ den Brief des Weltkulturen Museums an unsere Schulleitung veröffentlichen.

Sehr geehrte Frau Neumann-Beer,

heute konnten wir mit zwei weiteren Durchführungen in der Aula der IGS Herder und im Labor des Weltkulturen Museums unser diesjähriges Projekt „Hybride Räume“ erfolgreich abschließen. Ich bin sehr glücklich, dass wir für die derzeitige Situation eine Alternative zu der „Feldforschung im Ostend“ entwickeln konnten. Das Konzept hat uns als Museum ermöglicht, in Zeiten von Schließung und/oder Beschränkung der Besucher*innenzahlen dennoch in Austausch mit allen 5. Klassen zu treten und Methoden der ästhetischen Forschung anhand der aktuellen Laborausstellung „Hidden in Plain Sight. Vom Unsichtbarmachen und Sichtbarwerden“ mit den SuS zu erproben.

In dem Workshop lag der Fokus darauf, welches Wissen in Objekten steckt, wer Informationen sammelt und aufschreibt/dokumentiert und wer darüber entscheidet, welches Wissen relevant ist, um letztendlich aufgehoben zu werden. Das mündete schließlich in der großen Frage „Was ist Geschichte?“.

Dass so ein komplexes Projekt überhaupt möglich war – mittlerweile wissen wir ja, wie unterschiedlich das System Museum und das System Schule funktionieren – ist nur Dank dem großen Engagement der IGS Herder und den Lehrkräften möglich. Daher möchte ich Ihnen und Ihren Kolleg*innen nochmal Danke sagen dafür, dass wir uns gemeinsam auf neue digitale Wege begeben haben und viel über die Möglichkeiten der Verschränkung von digital und analog lernen konnten. Ich freue mich auf die weitere gute Zusammenarbeit.

Herzliche Grüße,
i.A.
Stephanie Endter
Kustodin Vermittlung

Curator Education
Weltkulturen Museum
Schaumainkai 29-37
60594 Frankfurt am Main

www.weltkulturenmuseum.de