Berlinfahrt

Seit Anfang Januar hängen im Berliner Gebäude der Kultusministerkonferenz 70 Gemälde der Robert-Koch-Schule (Gymnasium)aus Offenbach, der Hölderlinschule (Grundschule) aus Bad Homburg und der IGS-Herder (Gesamtschule) aus Frankfurt.

Donnerstag den 14 März 2019 fand in Berlin die Vernissage im Zuge der Kultusministerkonferenz statt. Der jetzig- Vorsitzende Kultusminister Lorz aus Hessen lud uns ein, eine kleine Ansprache über die IGS-Herder als Kulturschule zu halten.

Wir fuhren am 13 März von Frankfurt los. Wir waren eine kleine Gruppe und waren innerhalb von 5 Stunden am Berlin Hbf. der erst einmal gigantisch erschien. Von der IGS-Herder waren vier Personen mitgekommen, außerdem hatten auch andere Schulen VertreterInnen, Shirin und ich waren die einzigen Jugendlichen auf dem Trip.

Der Check-In im Hotel Motel One Spittelmarkt verlief sehr schnell und so hatten wir noch genug Zeit für das Brandenburger Tor, den Alexanderplatz und selbstverständlich eine echte Berliner Currywurst.

Gleich morgens nach dem Frühstück gingen wir los, über dem Gendarmenmarkt zum Gebäude der Kultusministerkonferenz. Dort haben wir uns die Gemälde angeguckt, welche Frau Hoffmann und Frau Lauer schon im Januar ausgesucht, verpackt und aufgehängt hatten. Nachdem wir unsere Reden vorbereitet und geübt hatten kamen die Kultusminister in unseren Raum und stellten sich im Kreis hin.

Wir haben unsere Reden in verschiedene Abschnitte unterteilt damit unsere Themen gut ineinander überliefen. Erst stellte sich jeder vor und die Schulleiterinnen redeten über ihre Schulen und ihre Schwerpunkte. Frau Hoffmann redete ein wenig über den Kunstunterricht, Shirin und ich berichtete darüber wie wir uns an einer Kulturschule fühlen und welche Kooperationen mit Kultureinrichtungen wir pflegen. Nach unserer Rede lobte uns der Hessische Kultusminister Lorz, redete über das Konzept der Kultuschulen, über seine Jungend und lenkte in das Buffet über. Beim Buffet redeten wir noch mit einigen Ministern, unteranderen auch mit Staatssekretär Lösel, der unsere Rede sehr beeindruckt war.

Nachdem wir fertig waren aßen wir am Buffet, wo die Kunstwerke der IGS-Herder hingen und unterhielten uns mit den Kultusministern.

Nach dem Buffet besuchten wir den “Palast der Tränen“ diese kostenlos begehbare Ausstellung über die DDR Zeit war sehr Interessant und es gab viele interaktive Ausstellungsstücke. Das 1962 errichtete Gebäude am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin diente der SED-Diktatur bis 1990 als Abfertigungshalle für die Ausreise aus der DDR nach West-Berlin.

Obwohl die Reise sehr schön war, waren alle sehr froh wieder in Frankfurt anzukommen.